Link zur Startseite

19.6.-04.07.2021: SPOTlight – Menschen sichtbar machen: >>> part three<<<

Ein mehrteiliges Projekt der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik, 2020/2021

Beginn:
19.06.2021
Ende:
04.07.2021
Hinweis:
Anmeldung erforderlich! Bitte beachten Sie untenstehende organisatorische Hinweise!
Ort:
Volkskundemuseum Graz
Paulustorgasse 11-13a
8010  Graz
Veranstalter:
GKP - Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik
Ansprechperson: Sandra Kocuvan
Tel: +43 676 6794741
E-Mail: sandra.kocuvan@gkp.steiermark.at
Web: http://www.gkp.steiermark.at/

SPOTlight - Menschen sichtbar machen" ist ein mehrteiliges Projekt, das sich steirischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Herkunft und ihrem künstlerischen Ausnahmetalent widmet. Dabei sind sie maßgeblich an einer vielfältigen Kulturlandschaft beteiligt. Und es wird sichtbar, welche Chancen, Potentiale und Bereicherungen in Migrationsprozessen und kultureller Vielfalt liegen.


SPOTlight - part three
und somit Höhepunkt der Veranstaltungsreihe startet am Samstag, 19. Juni 2021 im Volkskundemuseum Graz. Mit Performances, Musik, Lesungen und einer Ausstellung zeigen 11 steirischen Künstler*innen mit Migrationsbiographie bis Sonntag, 27. Juni 2021 ihre Positionen im Volkskundemuseum, Graz.

zur Fotogalerie >>>

Programm SPOTlight - part three

Samstag, 19. Juni, 18 Uhr
Eröffnung: Sandra Kocuvan, Kurt Flecker (Video), Claudia Unger

Text und Klang Performance"
Nava Ebrahimi
mit Zahra Mani 

bis 4. Juli 2021
"Ich bin im 14. Jahrhundert geboren"
Maryam Mohammadi, Ausstellung Fotoarbeiten

bis 4. Juli 2021
"Kaligrafie"
Nabeel Taha Alkhalifah, Ausstellung

Sonntag, 20. Juni, 19 Uhr
„Eine slawische Rhapsodie"
Tanz und Choreografie: Natalia Morosowa und Sanja Tošović
Gesang: Igor Morosow
Klavierbegleitung: Michel Nikolov

Mittwoch, 23. Juni, 17 Uhr
"Morgen ist schöner!"
Es ist die erste Lesung von Omar Khir Alanam aus dem Buch "Sisi, Sex und Semmelknödel. Ein Araber ergründet die österreichische Seele."
Weiters liest er aus dem 2020 erschienenen Gedichtband "Auf der Reise im Dazwischen".

Donnerstag, 24. Juni, 17 Uhr
"MITSOMA"
Performance mit Irina Karamarkovic und Marta Navaridas

Samstag, 26. Juni, 17 Uhr
"Wie kann antirassistische Kulturarbeit aussehen. Was ist die antikoloniale Perspektive?"
Diskussion "Faire Vielfalt" mit:
Klara Koštal, Contact Point to the UNESCO-Convention 2005 „Diversity of Cultural Expressions" at Austrian Commission for UNESCO.
Zehra Baraçkılıç, Medienkünstlerin, Dokustelle Österreich - Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus, die Koalition gegen antimuslimischen Rassismus, Plattform für menschliche Asylpolitik.
Irina Karamarkovic, Autorin, Musikerin, Sängerin, Komponistin.
Lidija Krienzer-Radojević, Geschäftsführerin IG Kultur Steiermark.

Sonntag, 27. Juni 17 Uhr
"Innere Stadt"
Fiston Mwanza Mujila führt den Text zusammen mit zwei Musikern auf: Patrick Dunst am Saxophon und Grilli Pollheimer am Schlagzeug.

Sonntag, 27. Juni bis 4. Juli
"places, traces oder ortlose orte, spurlose spuren"
Klanginstallation während der Ausstellungen von Zahra Mani

Die Auseinandersetzung mit Zuwanderung und Integration ist eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit. Um diesen Diskurs weiterhin zu ermöglichen und zugleich den Kulturbetrieb mit aufrecht zu erhalten, konzipierte die Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik (GKP), dieses Projekt, das Künstler*innen mit Mitgrationsbiografie eine Plattform bietet.

Kunst ist politisch.
Kunst ist gesellschaftspolitisch.
Und Kunst ist ein Lebensmittel - nicht nur für „Kunstverliebte".

Organisatorische Hinweise

Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich! 
Kinderbetreuung in Kooperation mit den Kinderfreunden Steiermark.
Sowohl zu den Veranstaltungen als auch zur Kinderbetreuung ist eine Anmeldung unbedingt bis 12 Uhr am Vortag des jeweiligen Termins erforderlich.

Die Einhaltung der 3G-Regel (getestet / genesen / geimpft) ist nötig, der Nachweis ist vorzuweisen und bereitzuhalten. Ebenso muss im Innenraum eine FFP2 Maske getragen werden.

Ziel des Projektes

Die GKP will das kulturelle Potential von Migrationsprozessen sichtbar machen. „Unser Anspruch ist, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen. Das wird auch bei der Aufarbeitung des Terroranschlages in Wien Grundsatz bleiben müssen", so Kurt Flecker, Präsident der GKP.

Anspruch des Projekts ist es, zu berühren, zu inspirieren und unseren Horizont auch in der Enge des Lockdowns zu erweitern.

Dabei ist es das Ziel ohne erhobenen Zeigefinger kategorisierte Erwartungshaltungen und tradierte Zuschreibungen aufzubrechen und die eigenen Positionen zu hinterfragen.

Ablauf/Historie

>>> part one <<< (bereits stattgefunden)
Die Porträts der elf Künstler*innen wurden ab Montag, 23. November 2020 im öffentlichen Raum in Graz und an der Außenfassade des Volksgarten-Pavillons großdimensioniert affichiert und waren für alle Menschen auch während des Lockdowns sichtbar, erlebbar und spürbar.

>>> part two<<< (bereits stattgefunden)
Zeitgleich stellten sich ab Montag, 23. November 2020 die Künstler*innen mittels Video-Interviews im digitalen Raum vor.

>>> part three<<< (im Juni 2021)
Mit dem Volkskundemuseum wurde ein Präsentationsraum für die beteiligten Künstler*innen geschaffen, in dem sie in regelmäßigen Abständen ihre Arbeit in Form von Performances, Lesungen, Installationen und Interventionen von 19. bis 27. Juni 2021 darbieten werden.

Projektleitung/Kuratorinnen: Sandra Kocuvan, Gerlinde Schiestl und Michaela Zingerle
Interviews und Fotos: © TS* Sophie Ederer und Stefan Temmer
Videoschnitt und Musik: audio.denovaire.at
Grafik: KoCo - Grafik | Buchdesign | Fotografie | Text


Partner*innen:
In Kooperation mit dem Volkskundemuseum Graz, Universalmuseum Joanneum und Gatto im Museum / Café Grün.

Kinderbetreuung: Kinderfreunde Steiermark

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).