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29.4.2021: LIVESTREAM: The Crown Quartet - "The Next Wave"

Klangkunst in vier Ländern

Beginn:
29.04.2021, 18:00 Uhr
Ende:
29.04.2021, 19:00 Uhr
Hinweis:
LIVESTREAM
Zahra Mani © Jelena Vojinovič
Zahra Mani
© Jelena Vojinovič
Roberto Paci Dalò © Giardini Pensili Archives
Roberto Paci Dalò
© Giardini Pensili Archives

LIVESTREAM:
29. April 2021, 18:00 - 19:00 Uhr
Externe Verknüpfung USMARADIO.ORG 

Das Stück wird von USMARADIO.ORG live übertragen.
Partnersender wie Externe Verknüpfung Radio Helsinki Graz und Externe Verknüpfung Radio Agora Klagenfurt & Leutschach übernehmen den Live-stream von UsmaRadio und senden das Stück simultan.

Externe Verknüpfung Detailprogramm zum Download >> 

Crown (corona) Quartet:

Tibor Szemző © Jelena Vojinovič
Tibor Szemző
© Jelena Vojinovič
Mia Zabelka © Christina Marx
Mia Zabelka
© Christina Marx

Zahra Mani (HR) - Kontrabass, E-Gitarre, Feldaufnahmen, Stimmsamples
Roberto Paci Dalò (IT) - Klarinetten, Bassklarinette, E-Gitarre, Live Elektronik, Stimme
Tibor Szemző (HU )- Stimme, Bassflöte, Bassklarinette, Flöte
Mia Zabelka (AT) - E-Violine, Stimme, Live Elektronik

Das „Crown - Corona- Quartet" wurde im Mai 2020 inmitten des Lockdowns gegründet. Das Quartett spielt eigene Stücke, die Elemente der Komposition und der Improvisation verbinden, um einen strukturierten und fließenden musikalischen Austausch zwischen vier einzigartigen Stimmen hörbar zu machen.

Mia Zabelka, Tibor Szemzö, Roberto Paci Dalò und Zahra Mani arbeiten bereits seit einigen Jahren in diversen Konstellationen miteinander. Die Gründung des Quartetts ist aus dieser langjährigen Kollaboration entstanden.

The Next Wave ist ein neues Projekt für „crown quartet", konzipiert und geleitet vom Klanghaus Untergreith. Geplant werden sowohl ein Radio Livestream Projekt als auch das erste Live Konzert, das im Klanghaus Untergreith oder in Hrelji 45 in Istrien, ( abhängig von der coronabedingten Situation ) im Frühjahr 2021 stattfinden soll.

The Next Wave hat, zusätzlich zu der reichhaltigen Instrumentierung des Quartetts, auch eine Textebene, die Teil der Komposition darstellt. Es handelt sich, analog zur Arbeit mit Feldaufnahmen in der Musik, um die Auswahl, Bearbeitung, Wiedergabe und Abstraktion von gefundenen (existierenden) Textfragmenten, die im Zusammenhang mit den Klängen und mit der Musik neue Signifikanzen bekommen.

Die Multilingualität der Textfragmente reflektiert die Diversität der musikalischen Sprachen und Zugänge von den vier MusikerInnen. Ungarisch, Italienisch, diverse deutsche Akzente, Englisch, Kroatisch und Urdu treffen auf die vokale Klangkunst von Zabelka und Szemzö - somit werden vokale Ausdrucksweisen erforscht und in ihrer Vielfalt kontrastiert. Es geht dabei um die Verwandlung von Semantik, die Absurdität, die entsteht, wenn man ein Wort lange wiederholt, um die Übergänge zwischen Sprache und Klang, von Geräuschen zur Musik. Diese Prozesse spiegeln wiederum die sich verschiebenden Bedeutungen von Begriffen wie Grenzen und Freiheit in der Corona-geprägten kulturpolitischen Landschaft wider.

Das Stück wird im April 2021 als distanziertes real-time Radiostück ausgestrahlt. Alle vier Ensemble- Mitglieder arbeiten seit vielen Jahren im Bereich der Radiokunst und nahmen an Live-Stream Projekten teil. Bisher wurden diese Projekte aufgrund der technischen Herausforderungen und Komplexität immer in Zusammenarbeit mit öffentlich-rechtlichen Institutionen realisiert. Im Mai 2020 beim Debut des Crown Quartetts mit dem Projekt „News from Radio Yerevan" war dies nicht möglich. Mit der Unterstützung der GKP konnte aber trotz der Corona bedingten Widrigkeiten aus den „home studios" der MusikerInnen erfolgreich aufgeführt und ausgestrahlt werden.

So die Covid Bestimmungen es erlauben, wird the next wave im Herbst 2021 live im Klanghaus Untergreith oder in Hrelji 45 in Istrien aufgeführt, was gleichzeitig die live Prämiere vom Crown - Corona - Quartet sein wird.

Nach dem Live-Radio-Quartett und dem Live Konzert werden Zabelka und Mani für ORF Ö1 Kunstradio eine eigene Radiokunstfassung, the next wave revisited, kreieren, eine dritte Phase des Projektes, das die Komplexität der Materie wieder neu gestaltet.

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