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19.6.-27.6.2021: Spotlight – Menschen sichtbar machen: >>> part three<<<

Ein mehrteiliges Projekt der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik, 2020/2021

Beginn:
19.06.2021
Ende:
27.06.2021
Ort:
Volkskundemuseum Graz und weltweit digital auf https://www.facebook.com/GKP.Steiermark/
Veranstalter:
GKP - Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik
Ansprechperson: Sandra Kocuvan
E-Mail: sandra.kocuvan@gkp.steiermark.at
Spotlight – Menschen sichtbar machen © TS* Sophie Ederer und Stefan Temmer
Spotlight – Menschen sichtbar machen
© TS* Sophie Ederer und Stefan Temmer

Die Auseinandersetzung mit Zuwanderung und Integration ist eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit. Um diesen Diskurs weiterhin - auch im Lockdown - zu ermöglichen und zugleich den Kulturbetrieb mit aufrecht zu erhalten, konzipierte die Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik (GKP) „Spotlight - Menschen sichtbar machen": ein mehrteiliges und spartenübergreifendes Projekt, welches steirischen Künstler*innen unterschiedlichster Herkunft eine Auftrittsplattform im öffentlichen Raum bieten soll, um sich selbst und ihr künstlerisches Ausnahmetalent präsentieren zu können. Dabei war von Beginn an wichtig aufzuzeigen, wie befruchtend sich Migrationsprozesse auf unsere Kulturlandschaft und ihre Vielfalt auswirken.

Nach coronabedingten Verschiebungen des Projektstarts und dem erneuten Lockdown, wird es zunehmend wichtiger darauf hinzuweisen, was es bedeutet, wenn Menschen durch Grenzen - physische wie psychische - getrennt werden und welche Auswirkungen das auf die Ökonomie, das Sozialverhalten und vor allem auf die Kunst und Kultur haben.

Höhepunkt der Serie „Spotlight - Menschen sichtbar machen" ist >>> part three<<<
Mit Performances, Lesungen, Installationen und Interventionen zeigen 11 steirische Künstler*innen unterschiedlicher Herkunft vom 19. bis 27. Juni ihre Positionen im Volkskundemuseum der Öffentlichkeit.

Kunst ist politisch.
Kunst ist gesellschaftspolitisch.
Und Kunst ist ein Lebensmittel - nicht nur für „Kunstverliebte".

Ziel des Projektes

Die GKP will das kulturelle Potential von Migrationsprozessen sichtbar machen. „Unser Anspruch ist, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen. Das wird auch bei der Aufarbeitung des Terroranschlages in Wien Grundsatz bleiben müssen", so Kurt Flecker, Präsident der GKP.

Anspruch des Projekts ist es, zu berühren, zu inspirieren und unseren Horizont auch in der Enge des Lockdowns zu erweitern.

Dabei ist es das Ziel ohne erhobenen Zeigefinger kategorisierte Erwartungshaltungen und tradierte Zuschreibungen aufzubrechen und die eigenen Positionen zu hinterfragen.

Ablauf

>>> part one <<< (bereits stattgefunden)
Die Porträts der elf Künstler*innen wurden ab Montag, 23. November 2020 im öffentlichen Raum in Graz und an der Außenfassade des Volksgarten-Pavillons großdimensioniert affichiert und waren für alle Menschen auch während des Lockdowns sichtbar, erlebbar und spürbar.

>>> part two<<< (bereits stattgefunden)
Zeitgleich stellten sich ab Montag, 23. November 2020 die Künstler*innen mittels Video-Interviews im digitalen Raum vor.

>>> part three<<< (im Juni 2021)
Mit dem Volkskundemuseum wurde ein Präsentationsraum für die beteiligten Künstler*innen geschaffen, in dem sie in regelmäßigen Abständen ihre Arbeit in Form von Performances, Lesungen, Installationen und Interventionen von 19. bis 27. Juni 2021 darbieten werden.

Projektleitung/Kuratorinnen: Sandra Kocuvan, Gerlinde Schiestl und Michaela Zingerle
Interviews und Fotos: © TS* Sophie Ederer und Stefan Temmer
Videoschnitt und Musik: audio.denovaire.at
Grafik: KoCo - Grafik | Buchdesign | Fotografie | Text


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