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„Im Gespräch mit Frauen aus der Kunst- und Kulturszene“ - #2 Heidrun Primas - "Die Charakterstarke"

Beginn:
01.03.2021
Ende:
31.03.2021

Heidrun Primas © Lena Prehal
Heidrun Primas
© Lena Prehal

Heidrun Primas ist schüchtern, liebt die Menschen und hat sich deshalb vor vielen Jahren entschlossen, Friedensarbeit zu machen. Auf der Bühne und im Wald. Sie übt.

Externe Verknüpfung www.forumstadtpark.at

WOMEN*S ACTION-FORUM 
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Die Gespräche sind auch auf folgenden Online-Plattformen zu sehen:

Externe Verknüpfung www.facebook.com/GKP.Steiermark | Externe Verknüpfung https://www.youtube.com

Die Land-Art-Installation „Diva" der brasilianischen Künstlerin Juliana Notari sorgte zu Beginn dieses Jahres für internationale Aufregung. Dabei handelt es sich um eine Installation einer übergroßen Vulva, mit der die Künstlerin einen Dialog anstoßen wollte, der die Problematisierung von Geschlechtern thematisiert. Dafür erntete Notari viel Lob, aber auch heftige Kritik.

Provokationen wie diese finden sich auch in der europäischen Kunstgeschichte wieder - denkt man zum Beispiel an Valie Export oder Renate Bertlmann und ihre Zeitgenossinnen, die mit ihren Werken und Aktionen auf wichtige feministische Themen aufmerksam machten und die männerdominierte Kunstwelt ins Wanken brachten.

„DAS PRIVATE IST POLITISCH"
Mehr als 50 Jahre später und von der Pandemie erneut angefacht, werden stereotype Rollenzuweisungen und Gleichstellung noch immer diskutiert.

Die Studie „Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen in Österreich" deckte teils enorme Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern auf. Zum Beispiel zeigte sich, dass Künstlerinnen durch ihre private Lebenssituation das Recht auf Familie aufgrund unsicherer Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven als „nicht lebbar" und hohe Belastung wahrnehmen.

Mit der Reihe „Im Gespräch mit Frauen aus der Kunst- und Kulturszene" werden wir das ganze Jahr über genau bei diesen Themenfeldern einhaken und mit Frauen aus dem Kunst- und Kulturbereich über feministische Meilensteine und Hürden in der jüngeren Geschichte sprechen. Auch gehen wir der Frage nach, wie sich durch die Auswirkungen der aktuellen gesellschaftspolitischen Maßnahmen, Alltag und Berufsleben von Künstlerinnen und Kulturarbeiterinnen verändert hat.

In Kooperation mit Externe Verknüpfung WAF - Women*s Action Forum

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