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ABGESAGT! 25.3.-27.3.2020: Widerstand erforderlich? – Identitäts- und Geschlechterkämpfe im Horizont von Rechtspopulismus und christlichem Fundamentalismus in Europa heute

Symposium

Beginn:
25.03.2020
Ende:
27.03.2020
Ort:
Universitätszentrum Theologie
Heinrichstraße 78 B
8010  Graz
Ansprechperson: Raphaela Hemet BA. MA.
E-Mail: raphaela.hemet@uni-graz.at

Am 10.03.2020 hat die österreichische Bundesregierung festgelegt, dass ab Montag, den 16.03.2020 die österreichischen Hochschulen geschlossen und Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen bis Anfang April untersagt werden. Auch für die Universität Graz hat dies unmittelbare Konsequenzen: Alle öffentlichen sowie alle internationalen Publikumsveranstaltungen müssen bis auf weiteres abgesagt werden.

In Abstimmung mit den Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung und der Universität Graz wird das Symposion ABGESAGT. Eine Verschiebung des Symposions, z. B. in die Sommermonate, wird zurzeit  diskutiert. Sobald hier eine Entscheidung getroffen wurde, werden Sie umgehend informiert.

Die geplante Publikation im transcript-Verlag ist von dieser Absage nicht betroffen.

Internationales und interdisziplinäres Symposion am 25.–27. März 2020 in Graz  
Internationales und interdisziplinäres Symposion am 25.–27. März 2020 in Graz

Grazer Kooperationspartnerin: MMag.a Dr.in Rita Perintfalvi, Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft
Junior Fellow: Raphaela Hemet, MA

Incoming Senior Fellow: PD Dr.in Sonja Strube, Institut für Katholische Theologie, Universität Osnabrück
Incoming Junior Fellows: Cicek Sahbaz Wemmer, MA (Universität Wien), Miriam Metze, MA (Universität Wien)


Inhalt:
Das derzeitige Umsichgreifen rechtspopulistischer Einstellungen und Politiken, die auf die Umwandlung menschenrechtsbasierter Demokratien in illiberale bzw. völkisch-identitär geschlossene Gesellschaftsformen zielen, geht seit einigen Jahren einher mit einem als „Anti-Genderismus" (Hark/Villa) bezeichneten Aktionismus gegen Geschlechtergerechtigkeit und Antidiskriminierung. Insbesondere in einigen Ländern Ostmitteleuropas beobachten wir aggressive Attacken auf sexuelle Minderheiten, emanzipatorisch-menschenrechtsorientierte Bewegungen sowie wissenschaftliche Gender Studies.

Das Projekt „Widerstand erforderlich? - Identitäts- und Geschlechterkämpfe im Horizont von Rechtspopulismus und christlichem Fundamentalismus in Europa heute" versteht sich als Reaktion auf diese Tendenzen, indem es darauf abzielt, durch Ausrichtung eines interdisziplinären und internationalen Symposiums die Hintergründe des Anti-Genderismus zu beleuchten, die internationale und interdisziplinäre Vernetzung von Wissenschaftler*innen aus Ost- und Mitteleuropa sowie zwischen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen zu fördern und so schlussendlich innerhalb des Problemfeldes Räume der Öffnung und Ansatzpunkte für Transformationsprozesse zu identifizieren und zu erschließen.

Das Symposion:
In Podiumsdiskussionen, öffentlichen Vorträgen und fünf unterschiedlichen Panels kommen Wissenschaftler*innen des Schwerpunkts Geschlechterforschung aus unterschiedlichen Fächern wie Politikwissenschaft, Soziologie, Sozialpsychologie, politische Philosophie und feministische Theologie sowie Aktivist*innen und Politker*innen zusammen, um die zentralen Themen des Symposiums im gemeinsamen Diskurs zu bearbeiten. Dabei eignet sich besonders Graz als gastgebende Stadt, um Gender-Forscher*innen aus Deutschland, Österreich sowie den angrenzenden Ländern Ost-Mitteleuropas (Polen, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina) interdisziplinär zusammenzuführen. Geplant ist zudem eine daraus hervorgehende Publikation, die im Frühjahr 2021 erscheinen soll.

Anmeldeschluss: Montag, 9. März 2020.

Externe Verknüpfung Details und Anmeldung >>>

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