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16.5.2019: MUTTERTAG - VOM AUFBRUCH ZUM STILLSTAND

Frauenpolitisches Gespräch

Beginn:
16.05.2019, 19:00 Uhr
Ende:
16.05.2019, 21:00 Uhr
Anmeldung:
Die Anmeldefrist ist abgelaufen.
Hinweis:
Eintritt frei!
Ort:
SPÖ-Pavillon im Volksgarten
Volksgartenstraße 11
8020  Graz
Veranstalter:
Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik (GKP)
Burggasse 9/2
8010  Graz
Ansprechperson: Gerlinde Schiestl
Tel: +43 664 1571165
E-Mail: kultur@gkp.steiermark.at
Muttertag - Vom Aufbruch zum Stillstand © an.thon
Muttertag - Vom Aufbruch zum Stillstand
© an.thon

Frauenpolitisches Gespräch mit:

Barbara Binder, Geschäftsführerin der Kinderfreunde Steiermark
Elke Kahr, Stadträtin
Helga Konrad, Frauenministerin a. D.
Anna Reif, klinische Sexologin
Anna Robosch, Gemeinderätin (Stadt Graz, SPÖ)
Veronika Spannring, Mafalda und WAF

Begrüßung: Michael Ehmann, Gemeinderat (Stadt Graz, SPÖ)
Eröffnung: Doris Kampus, Landesrätin
Moderation: Trixi Brunschko
Musik: Irina Karamarkovic & Denovaire


Die Österreichische Bundesregierung beschäftigt sich dieser Tage mit dem Recht der Frauen auf selbstbestimmte Reproduktion. Doch statt diese Freiheit auf Selbstbestimmung zu festigen, wie es etwa auch das Frauenvolksbegehren 2.0 einfordert, das von einer halben Million Menschen unterstützt wird, versuchen einmal mehr »old, white Men« Frauen vorzuschreiben, welche Entscheidungen sie zu treffen haben. Die rechtskonservative Mehrheit im Parlament scheint die Anliegen des Volksbegehrens wegzuwischen und versucht nun sogar, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch einzuschränken oder ganz zu verbieten.

Im Bemühen um Gleichberechtigung geht es plötzlich nicht mehr darum, einen Schritt nach vorne zu machen, sondern die bestehenden Regelungen verteidigen zu müssen. Steht dies stellvertretend für den Wert der Frau in
unserer Gegenwart? Ist der Feminismus mit seinen Anliegen gescheitert oder überholt? Und wenn es so ist, findet der Kampf um gleiche Rechte die Fortführung in einer anderen Form?

Ein Blick nach Island zeigt, dass Gleichberechtigung keine Utopie ist. Im »Global Gender Gap Report« des Weltwirtschaftsforums steht das kleine Land seit 10 Jahren an erster Stelle. Sei es Arbeit, Bildung, Elternzeit oder politische Beteiligung: Das »Gesetz über Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen und Männern« weist den Weg in eine gerechtere Zukunft.

Auch die Leistungen von Frauen in der Friedensarbeit verdienen mehr Anerkennung. In der Geschichte ist dieses Streben nach Gewaltfreiheit eng mit der Entstehung des Muttertags verbunden. Doch was erreicht der historisch so wichtige Muttertag heute noch, geprägt vom schnellen Konsumdenken? Steht er nicht dem Wunsch nachhaltiger Wertschätzung von Frauen entgegen? Diskutieren Sie mit uns.

Externe Verknüpfung Einladungsflyer >>>

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