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Ein Vorschlag für den 1. Mai: Die Führung zieht am Volk vorbei!

Beginn:
27.04.1990
Hinweis:
Ausstellung/Aktion/Diskussion
Ort:
Orpheum
  Graz

Auftraggeber/Produktion: GKP in Kooperation mit dem Amt für Jugend und Familie sowie dem Dr.-Karl-Renner-Institut

Der politische Diskurs der DDR im Herbst 1989 wurde getragen und begleitet von einem äußerst kreativen Sprachgebrauch, der so genannten „Wendesprache“, die sich in Losungen wie „Ein Vorschlag für den 1. Mai: Die Führung zieht am Volk vorbei.“ widerspiegelte. Im Jahr 1990 feiert der erste Mai als „Tag der Arbeit“ in Österreich seinen 100. Geburtstag. Diese historischen Ereignisse bieten die Ausgangsbasis für Reflexionen zum Tag der Arbeit sowie zu einer künstlerischen Aufarbeitung der DDR-Diktatur in Fotos (Werkbund-Archiv) und Szenen. Zu sehen sind Schnappschüsse ost- und westdeutscher FotografInnen von den Montagsdemonstrationen in Leipzig bis hin zu den massiven friedlichen Aufständen in Berlin. Darüber hinaus überlegt man in Aktionen und Performances Alternativen zu den gängigen 1. Mai-Veranstaltungen.

Aktion mit: Willi Bernhart, Stefan Bachem, Christian Ruck