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Dr. Christoph Klauser

1924 - 2009

Als steirischer Finanzlandesrat (21 Jahre), als Zweiter Landtagspräsident (1991-1996) und als Bürgermeister von Deutschlandsberg (1960-1972) sowie in fast 25 Jahren als Landesvorsitzender des BSA Steiermark hat Dr. Christoph Klauser Infrastrukturen und inhaltliche Ausrichtung des steirischen Kulturlebens nachhaltig gestärkt:

Als Finanzlandesrat war er Mitglied des damaligen Theaterausschusses (heute Lenkungsausschuss der Theaterholding), des Vorstands des Musikvereins für Steiermark und des Präsidiums des steirischen herbst.

In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Regierungs- und Landtagsmehrheiten gelang ihm in den frühen 1980er Jahren die Einführung des sog. „Rundfunk-Fernseh-Schillings" als Zusatz zur ORF-Gebühr. An der Grundsatzplanung und inhaltlichen Gestaltung der damit finanzierten Großprojekte war er mit Elan beteiligt. Sie reichen weit über seine aktive Zeit als Politiker hinaus:

Grundlegende Sanierung und Erneuerung des Grazer Opernhauses samt Bühnenhaus und Anbau des Proben-, Werkstätten- und Verwaltungstrakts in der Girardigasse - inklusive zusätzlicher Bühne für das Jugendtheater Next Liberty.

Erneuerung des Bühnenhauses und der gesamten Technik im Grazer Schauspielhaus.

Vorbereitung der Generalsanierung des Landesmuseums Joanneum samt rechtlicher Umformung in eine GmbH mit folgenden Einzelprojekten:

Sanierung
• von Schloss Eggenberg und Park mit Archäologie-Bau etc.,
• des Naturwissenschaftlichen Museumsgebäudes Graz, Raubergasse,
• des Landschaftsmuseums Trautenfels und des Jagdmuseums Stainz,
• des Ausbaus der damaligen Neuen Galerie in drei Bauabschnitten und einiges mehr ...

Als BSA-Landesobmann war Dr. Christoph Klauser stets an der kulturellen Ausrichtung von Veranstaltungen und Projekten interessiert.

Als Gründungs- und Langzeitvorsitzender der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik war er (von 1979-2009) an beinahe 250 Projekten direkt beteiligt.