Zur Startseite
 
Die Frau, die ich bin
Gioconda Belli liest aus ihrer neuen Anthologie mit Brigitte Karner

Termine und Veranstaltungen
Beginn:
01.07.2015, 20:00

Ort: Studiobühne/Opernhaus Graz
Girardigasse 1




Veranstalter: GKP als Kooperationspartner



Kartenvorverkauf: Externe Verknüpfung Theaterkasse Graz, Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz Tel: 0316/8008

  

Lesung von Gioconda Belli aus ihrem neuen Gedichtband „Die Frau, die ich bin", ergänzt von bekannteren Werken und begleitet mit Musik von Grupo Sal Duo.
Die Übersetzung ins Deutsche wird vorgetragen von der bekannten österreichischen Schauspielerin Brigitte Karner.
Der neue Gedichtband „Die Frau, die ich bin" (Peter Hammer Verlag) ist eine Zusammenstellung von Gedichten Gioconda Bellis, die sie selbst als ihre persönlichsten bezeichnet. Bei der Lektüre dieser Texte aus allen Schaffensperioden folgen die Leserinnen und Leser ihr noch einmal durch ein innerlich und äußerlich bewegtes Leben. Die unverstellt sinnlichen, provokanten Texte der jungen Gioconda, die kämpferischen der Revolutionärin, die melancholisch-klugen Gedichte der reifen Frau - Bellis Werk war und bleibt bis heute bestimmt von Leidenschaft und Sinnlichkeit, von Ehrlichkeit und entwaffnendem Humor!
Mit ihren Romanen „Bewohnte Frau", „Tochter des Vulkans", „Republik der Frauen" und ihrer Autobiografie „Die Verteidigung des Glücks" erlangte Gioconda Belli große Popularität - berühmt ist sie aber auch für ihre Gedichte. Keine andere Frau in Zentralamerika äußert sich heute so selbstbewusst und mit solch sprachlicher Kraft zu ihren Wünschen und Fantasien - seien diese politischer oder erotischer Natur.
Gioconda Bellis Lyrik von den 1970er Jahren bis heute ist Ausdruck von poetischer Kraft und Sinnlichkeit sowie intellektueller Erkenntnis und dem Willen, das eigene Leben und den Lauf der Welt zu gestalten. Ihre Gedichte zeugen von einem bewegten und leidenschaftlichen Leben. Die erotischen Gedichte der jungen Gioconda lösten im katholisch-strengen Nicaragua einen Skandal aus, ihre politischen Texte gegen die Somoza-Diktatur zwangen sie ins Exil.