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Weniger statt nichts. Das Museum – sein Selbstverständnis? (1983)

International bereits Norm, zeichnet sich die Museumspädagogik in österreichischen Museen Anfang der 80er Jahre durch ein erhebliches Defizit aus. Entwicklungsarbeit in Sachen Vermittlung, wie sie etwa Heiderose Hildebrand mit ihrem Konzept des "lebenden Museums" leistet, ist angesagt, um Ausstellungen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Diese Aufgabe trifft sich mit den Anliegen der GKP, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1977 für eine Erweiterung des allzu eng gefassten Kunstbegriffes sowie für eine Verbesserung des Zugangs zu täglich erfahrbarer Kultur eingesetzt hat.

Die Broschüre "Weniger statt nichts" widmet sich der Situation der Bildungsarbeit an österreichischen Museen und versteht sich als Aufforderung, es nicht nur beim neu erwachten Publikumsinteresse für das Museum zu belassen, sondern dafür zu sorgen, dass es dabei auch bleibt.

Mit Beiträgen von: Norbert Gmeindl, Gottfried Fliedl, Hans Forester, Susanna Heilmar, Heiderose Hildebrand, Helga Konrad, Herbert Nichols-Schweiger

Auftraggeber und Herausgeber: GKP, Steirische Kulturinitiative

GKP (Hrsg.): Weniger statt nichts. Das Museum - Sein Selbstverständnis?, Graz 1983